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Körper und Klamotte: Sportmode

Sportmode sollte funktionell aber auch modisch sein. Wenn beim Joggen nach gefühlt drei Metern der gute Vorsatz in der nächsten Eisdiele endet, sollte wenigstens das Outfit stimmen.

Zwei Dinge überwältigen den Menschen regelmäßig: Schlaf und der Erzfeind der zukünftigen Strandfigur – der innere Schweinehund. Dieser Endgegner der guten Vorsätze ist nicht leicht kleinzukriegen. Und doch ist er nicht unbesiegbar. Wenn er der Absicht Sport zu treiben die gemütliche Couch und eine fettige Pizza entgegenstellt, hilft nämlich ein Trick: Sportkleidung shoppen. Denn die neusten Kollektionen stehen in Sachen Qualität und Design der herkömmlichen Mode in nichts nach. Die Zeiten sind vorbei, in denen Kleidungsstücke für die sportliche Ertüchtigung genutzt werden, die man eigentlich bewusst für so elegante Anlässe wie Zimmerwände streichen oder die Gartenarbeit aufbewahrt hat. Wenn Mann und Frau Sport treiben, dann aber auch richtig stylisch – das lenkt auch von etwaigen Defiziten ab, wenn beim Golfen das halbe Grün gerodet wird oder die Erkenntnis aufkeimt, dass schnelles Gehen durchaus die angenehmere Alternative zum Joggen darstellt.

Heutzutage kann jeder die richtige Sportart für sich entdecken und für jede Sportart gibt es mittlerweile die passende Kleidung. Jogger brauchen eine Laufhose, ein Funktionsshirt und eine winddichte Jacke, Rollerskater und Snowboarder bewegungsfreudige Anoraks. Badenixen erfreuen sich an modischen Bikinis, Badeanzügen und Boardshorts. Mit der richtigen Kleidung macht der Ausdauer- oder Leistungssport viel mehr Spaß, da sich auch der muskelloseste Stubenhocker schon vor der ersten Schweißperle wohlfühlt und sich nicht schämen muss, Unsportlichkeit neu zu definieren. Doch nicht nur das Aussehen steht im Fokus. Funktionelle Kleidung sorgt für Nässeschutz, Atmungsaktivität und den schnellen Abtransport von Kondenswasser. Funktionelle Unterwäsche erweitert die Joggingmöglichkeiten in den Winter hinein. Die Kleidung für die jeweilige Sportart ist perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Dass sie dabei auch noch modisch ist, nehmen aktive Sportler längst als selbstverständlich – was vielen Sportmuffeln nicht so geläufig ist.

Wie in der Modebranche üblich, gibt es auch im Sport jedes Jahr neue Trends. 2017 kommt Farbe in den Sport und die Schnitte werden knapper. Auch bei den Laufschuhen gibt es einiges Neues in der kommenden Saison. Besonders im Trend liegt grelles Neon wie Pink, Grün oder Orange. Egal ob Hosen, Jacken oder Sneaker – Farbe ist beim Sport ausdrücklich erwünscht. Das gilt aber nicht nur für die Damen. Auch den Herren kann ein kräftiger Farbtupfer nicht schaden. Wem Neon pur etwas zu extrem ist und eher Assoziationen an obskure Dark Room Partys hervorruft, aber trotzdem nicht darauf verzichten möchte, der entscheidet sich für die dezente Alternative des einzelnen Neonakzents. Ein Leuchtstreifen am Bund der Laufhose oder ein kleiner Neonprint auf dem Shirt wirken gleich um einiges unaufdringlicher als ein komplettes Neon T-Shirt. Die leuchtenden Töne schmeicheln aber nicht nur dem Teint, sondern machen auch noch das Sporttreiben im Dunkeln sicherer. Wer also die nächtliche Alternative wählen muss, weil es zeitlich nicht anders passt oder die Dunkelheit der beste Freund ist, um vor mitleidigen Blicken der Passanten geschützt zu sein, der ist mit Neon wesentlich sicherer unterwegs.

Laufen wird vielseitiger, digitaler und beliebter. Galt noch vor ein paar Jahren, dass nur derjenige ein richtiger Läufer ist, der einen Marathon laufen konnte, ist inzwischen für viele Läufer ein Wettkampf gar nicht mehr das Ziel. Vielmehr treten seit einigen Jahren ganz andere Motivationsfaktoren stärker in den Fokus: Spaß haben, Freude an der Bewegung, Wohlbefinden und Aussehen verbessern, Fitness steigern oder Gewicht reduzieren. Dazu passend boomen Veranstaltungsformate, die eine große Zugkraft entwickeln wie Firmenläufe, Hindernisläufe und Stadtläufe, bei denen der Spaß und das Erlebnis und weniger die Leistung im Vordergrund stehen. Was liegt da näher als auch Laufschuhe für diese Zielgruppe zu entwickeln? Allen Modellen gemein ist eine cleanere Optik und eine große Farbvielfalt. Doch egal ob Schuhe für professionelles Training oder für gemütliche Work-outs nach Feierabend – Anprobe und Fachberatung sind Pflicht, um den perfekten Schuh für bequemes und gesundes Laufen zu finden.

Sollte trotzdem nach Erstellung des persönlichen Sportoutfits die Motivation fehlen, sich aufzuraffen und im Regen seine Trainingseinheiten zu absolvieren, kann sich jeder damit trösten, dass Shoppen durchaus anstrengend sein kann und man auch dabei Kalorien verliert. Wenn der Göttergatte also wieder misstrauisch fragt, was sich für kostbare Schätze in den ganzen Einkaufstüten befinden, lautet die Antwort von nun an immer: Ich habe trainiert.

 

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